Ich gehe in meinen Garten und ernte – Johannisbeeren {#ausmeinemgarten}

Liebe Leute! Ich bin ein bißchen aufgeregt … Ich möchte Euch nämlich gern einladen. Zur großen Ernteparty, den ganzen Sommer lang bis in den Herbst. Laubenhausmädchens erste Blogparade soll das werden, und ich lade Euch alle herzlich ein, ordentlich mitzumachen. Ihr habt ’n Garten oder baut auf dem Balkon oder auf der Terrasse allerlei Erntebares an? Auf der Fensterbank stehen die Kräutertöpfchen? Gilt alles! Haut Eure liebsten Rezepte raus, wir legen ein gemeinsames virtuelles Kochbuch an, unter dem Hashtag #ausmeinemgarten. Wer keinen Blog hat, schreibt gern in die Kommentare. Alle anderen – und ich hoffe sehr, wir werden viele! – schicken mir einfach einen Link zu ihrem Beitrag per E-Mail und ich sammele sie hier an dieser Stelle, in diesem Post. So entsteht dann hoffentlich im Laufe der kommenden Wochen und Monate eine lange, lange Liste. Die Parade soll mit dem Ende der Erntezeit erst schließen, Ihr habt also Zeit bis zum Grünkohl! In diesem Post und in meiner Sidebar findet Ihr ein Bild (ein sehr sommerliches, zugegebenermaßen, vielleicht tausche ich es im Herbst auch noch mal aus), das Ihr gerne auch in Euren Blogposts verwende könnt. Ich bin gespannt, was jetzt passiert! Und freu mich drauf.

2017 scheint ein echtes Johannisbeerjahr zu sein. Drei uralte Büsche stehen in unserem Garten, und als wir einzogen, hörten wir von den alten Schreberhasen um uns rum immer bloß eins: Die müssen doch raus, da kommt nichts mehr von. Die könnt Ihr vergessen! Fünf Jahre ist das jetzt her. Wir schneiden die Büsche regelmäßig zurück und lichten sie aus, gelegentlich kriegen sie auch eine Ladung Dünger (Hornspäne). Und von wegen „das wird nichts mehr“ – zwei Kilo habe ich diese Saison sicher schon gepflückt, zu Gelee verarbeitet – das hatte ich mich vorher auch noch nie getraut, dabei ist das ja so einfach! Zeitaufwendig vielleicht, vor allem, wenn man wie ich keinen Entsafter hat, aber nicht kompliziert –, eingefroren (für später) und einen Teil der Ernte frisch zum Backen verwendet. Und an den Büschen sind immer noch Beeren dran, ich hab‘ das Gefühl, ich komme gar nicht hinterher. (Und dann regenet’s jetzt auch noch so viel … Ach, ach. Immer dieses Wetter! Nie ist’s recht.) Aber bevor ich mich hier noch beschwere, zeig‘ ich Euch lieber, was ich gebacken habe.

Tadaa: Muffins gibt’s! Ganz einfache, mit Milch statt Buttermilch und köstlich süß-sauren Johannisbeeren. Die sind schnell gemacht – und echt richtig lecker. Am besten schmecken die Beeerenmuffins natürlich frisch aus dem Ofen.

Für 12 Muffins braucht Ihr ca. 400 gr frische Johannisbeeren, 2 cups (ca. 240 gr) Mehl, 1 cup (ca. 200 gr) Zucker, 1 El Backpulver, 1 Prise Salz; 100 gr Butter, flüssig, 120 ml Milch, 2 Eier, 1 Fläschchen Vanilleextrakt

Wer mag, garniert mit Mandelstiften und (oder) ein wenig braunem Zucker. Oder Butterstreuseln? Hm … Das könnte doch auch was sein?

Und so geht’s: Zuerst den Ofen auf 180 °C vorheizen und dann ein Muffinblech mit Papierförmchen bestücken. Backzeit 25–30 Minuten.

Dann:

1. In einer größeren Rührschüssel Mehl, Zucker, Backpulver und Salz mischen. Beiseite stellen.

2. In einer zweiten Schüssel die geschmolzene Butter (etwas abgekühlt) mit der Milch, den Eiern und der Vanille verquirlen. Extra fluffig wird die Mischung natürlich mit den Quirlen des Handrührgeräts, aber ein Schneebesen tut’s natürlich auch.

3. Die Butter-Milch-Ei-Mischung über die trockenen Zutaten geben und beides miteinander verrühren – am besten mit einem Lochlöffel. Den Mixer zu benutzen, ist gar nicht unbedingt nötig.

4. Zuletzt vorsichtig die Johannisbeeren unterrühren.

5. Die Muffinförmchen je etwa zu zwei Dritteln (vielleicht etwas mehr – aber nicht bis ganz oben hin) mit Teig füllen. Nach Geschmack garnieren und das Blech in den Ofen schieben. Halbe Stunde warten. Fertig. Lecker!

Jetzt würd‘ ich natürlich gerne noch wissen, was Ihr so mit Eurer Beerenernte anstellt? Ich warte nämlich noch auf unsere Blaubeeren, auf die Brombeeren und auf die ersten Himbeeren … Stachelbeeren sind schon drei Handvoll im Eisfach. (Alter Angeber, ich weiß.)

 

#ausmeinemgarten – Eure Rezepte!

No. 1   Den Anfang macht meine liebe Kollegin Fee und beweist, daß auch der schattigste Nordbalkon noch Sommer, Sonne und südlichste Freude liefern kann: Guckt’s Euch an, ihr Schokominze-Eis mit Schokominze-Sirup ist der Oberkracher. (Und ich überlege jetzt schon seit zwei Tagen, ob ich nicht doch eine Eismaschine anschaffen sollte …) Vielen Dank, liebe Fee! ❤

No. 2   Haydee hat eine Menge Kräuter auf ihrem Stadtbalkon und für uns ihren Salbei geplündert. Wußtet Ihr, daß man Süßkartoffeln toasten kann? Ich nicht, ich war auch total baff, als ich das gelesen habe. Dieses vegane Rezept beweist, daß das geht – und klingt jawohl echt lecker! (Wenn denn nur die Zucchini im Garten mal ein bißchen Gas geben würde, dann würde ich das sofort nachkochen, echt.) Vielen Dank, liebe Haydee, daß Du mitgemacht hast! ❤

No. 3   Mehr als eineinhalb Kilo Johannisbeeren hatte Mona in Dortmund dieses Jahr zu ernten … ich sag’s ja, 2017 ist ein Johannisbeerjahr! Was sie damit angestellt hat, seht Ihr hier. Vielen Dank, liebe Mona! ❤ Ich freue mich auf unser Wiedersehen im August.

No. 4   Beute aus schwesterlichen Beeten gilt auch, neue Regel. Fee hat noch ein Rezept für uns: Ihre Maisbrot-Muffins mit Zucchini sehen köstlich aus! (Das Laubenhausmädchen trägt ja eine kleine Südstaatenbraut in sich und liebt Maisbrot einfach in jeder Form.) – Apropos Zucchini, ich bin dann mal im Garten, gucken, was meine machen.

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2 Gedanken zu „Ich gehe in meinen Garten und ernte – Johannisbeeren {#ausmeinemgarten}

  1. Ha, morgen Nachmittag um 16 Uhr kommt mein Beitrag. Stell dich schon mal mental drauf ein ;)!

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