Geschenke aus Laubenhausmädchens Küche: Spiced Nuts

Ist denn tatsächlich schon wieder Dezember? Das frage ich mich jedes Jahr wieder, das kann ich Euch sagen. Die Zeit rennt immer schneller … Ehrlich, bis bei mir die Weihnachtsstimmung ankommt, sind die Adventswochen bald um, die Geschenke längst eingepackt und alle Weihnachtsgrüße versendet. Darauf hoffe ich jedenfalls. (3. Advent, das Laubenhausmädchen schnürt Päckchen. Und findet das Klebeband nicht. Wo hab‘ ich das nochmal …? Immerhin ist vom letzten Jahr noch genügend Packpapier übrig. – Seufz. Ich bin der Grinch. Ein bißchen.)

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Ein Ritual gibt es allerdings, das ich jedes Jahr versuche zu pflegen. Oft schon im November, um für den Nikolaustag kleine Geschenke vorzubereiten. Die Geschenke kommen meist aus meiner Küche, vielleicht backe ich Pfefferkuchen, koche ein winterliches Chutney ein oder rolle aus gemahlenen Mandeln und Puderzucker Marzipankartoffeln. In diesem Jahr habe ich mich von meiner Südstaaten-Reise im Mai inspirieren lassen und ein neues Rezept ausprobiert: spiced nuts. Gewürzte Nüsse? Oh ja. Pecan-Nüsse. Pecan-Nüsse sind im Süden der USA eine Spezialität, die Frucht wird in vielen Staaten der Region traditionell kultiviert. Und zu leckersten Süßigkeiten verarbeitet, wie hier zum Beispiel: Ein Rezept habe ich ja in diesem Jahr schon geteilt.

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Spiced nuts sind auch süß, aber nicht so sehr, daß sie nicht zum Aperitiv oder einer Tasse Glühwein oder Punsch – apropos Winter und Weihnachten – schmeckten. Und sie lassen sich wirklich ganz einfach und schnell herstellen. Eigentlich müßt Ihr bl0ß eine Sache wirklich beachten: die Zeit. Denn die Nüsse werden im Ofen geröstet – und ganz schnell kohlrabenschwarz, wenn man nicht aufpaßt. Das kann ich aus eigener Erfahrung berichten … Versuch macht klug!

Für 400–500 gr Pecan-Nüsse braucht Ihr 1 Eiweiß, 1 El Wasser, 120 gr Zucker (hell oder dunkel), 1 Prise Salz und je 1 Tl Zimt, Muskat und Nelken (gemahlen).

Die Nüsse werden im vorgeheizten Backofen bei 170 °C etwa 15–20 Minuten geröstet.

1. In einer größeren Schüssel das Eiweiß mit dem Wasser verquirlen. In einer weiteren Schüssel Zucker und Gewürze mischen.

2. Die Nüsse zum Eiweiß geben und gut vermengen, so daß alle Früchte bedeckt sind. Dann die Zucker-Gewürz-Mischung dazugeben und wieder gut umrühren.

3. Die so vorbereiteten Nüsse auf ein mit Backpapier (oder Alufolie) ausgelegtes Backblech geben und gleichmäßig verteilen. Das Blech in den Ofen schieben – und auf die Zeit achten!

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In einer luftdicht schließenden Vorratsdose aufbewahrt, bleiben die gerösteten Nüsse bis zu zwei Wochen frisch. (So lange halten sie aber wohl eher nicht, wage ich zu behaupten.) Um sie zu verschenken, habe ich die Pecans in einfachen, weißen Butterbrottütchen verpackt und die Tüten mit Schleifenband versehen. – Mein Tip: Pecan-Nüsse müssen es nicht unbedingt sein, Mandeln, Walnüsse oder Cashewkerne schmecken auch sehr lecker, ich habe das alles schon ausprobiert …

 

 

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