Lieblingsfarbe: Grün {Laubenhausmädchens Kräutergarten}

Im Garten stehen ja nun doch die Zeiten beinahe schon auf Herbst. Die Dahlien blühen, die Große Fetthenne wechselt die Blütenfarbe wie jedes Jahr im Spätsommer, und die Birnen sind sicher auch bald reif*. Sogar die ersten Aufräumarbeiten im Gemüsebeet und um die Stauden herum sind längst geschafft. Und die Sonne? Die tut bei all dem wohl so, als hätte es noch keinen  Sommer gegeben – hat’s ja auch nicht! Werdet Ihr sagen –, und lacht vom Himmel… Schön ist das!

Und allerhöchste Eisenbahn, fürs Grillen am Wochenende noch ein schnelles grünes Rezept mit Euch zu teilen. Denn Kräuter hatten wir in dieser Saison tatsächlich im Überfluß, die sind alle ganz wacker gewachsen und haben sich vom vielen Regen und vom Nassen kaum in die Irre führen lassen. Der Salbei zum Beispiel hat sich in den vergangenen Monaten beinahe zu einem kleinen Bäumchen entwickelt. Dabei haben wir den großen Vorrat an getrockneten Kräutern aus dem letzten Jahr nicht einmal ansatzweise aufgebraucht [klick], und ich weiß im Grunde gar nicht, wohin nun mit dem Nachschub… Frisch ins Glas vielleicht, als Pesto oder Würzpaste? Das müßte doch mit Salbei eigentlich auch gehen, dachte ich.

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Und ja, das geht. Salbeipaste passt  perfekt zu Fleisch und Bratwürstchen, zu gegrilltem Gemüse, schmeckt in der Marinade oder als Pasta-Füllung mit Ricotta. Und das beste: Sie ist wirklich super fix gemacht.

Was Ihr dafür braucht: eine ordentliche Handvoll frische Salbeiblätter (oder mehr, wenn Ihr größere Vorräte anlegen wollt oder die Ernte wirklich üppig ausfällt), ein paar Blätter Basilikum – ich habe zwei Sorten verwendet: Genovese und Zitronenbasilikum (für die Frische, quasi als Gewürz), Sesam- und Schwarzkümmelkörner in der Pfanne geröstet, Olivenöl, Salz und eine Prise Pul biber.

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Das alles  wird in der Küchenmaschine oder mit dem Stabmixer zu einer pastösen Masse verabeitet – und fertig. Das war’s schon. Echt nicht kompliziert! Wenn Ihr vielleicht Hühnchen oder Fisch vor dem Grillen mit der Salbeipaste einstreicht, lohnt es sich, ein, zwei Scheiben Zitrone obenauf zu legen. Und wenn es ein echtes Pesto werden soll, kann natürlich auch noch Parmesan mit rein, das aber – je nachdem, wann Ihr die Kräuterpaste verwenden wollt – vielleicht auch erst hinterher. Wer die Paste länger aufbewahren will als nur ein paar Tage im Kühlschrank, füllt sie am besten in ein mit kochend heißem Wasser ausgespültes, noch warmes Schraubdeckelglas. – Knackt beim ersten Öffnen!

 

*Habt Ihr ein gutes Birnenkuchen-Rezept für mich? Der Freund liebt nämlich Birnen und hat bald Geburtstag…

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