Sommerfest im Schrebergarten. Mit Rezept {#Blogowskisonfire}

Den Sommer feiern in der Winterjacke? Beinahe hatten wir’s befürchtet. Es wurde ja dann sehr heiß. Sehr. Also, total. Aber während wir noch dabei waren, unser Sommerfest zu planen (im Juni), konnten wir das nun wirklich nicht ahnen… Und so war’s gut, daß wir vor zwei Wochen auf der überdachten Terrasse unseres Kleingartenvereins feiern konnten. Denn feiern muß man – das Leben, den Sommer (die Regenzeit!), das Bloggen. Und die Bloggerfreundschaft. Ihr ahnt, wer „wir“ sind? Ja, die Blogowskis, die „pottschen Blogdamen“… Richtig. Hab‘ ich Euch schon erzählt. Wir treffen und mögen uns auch im wahren Leben, der regelmäßige Freitagsstammtisch ist Programm. Und die Sommeredition fand nun schon zum zweiten Mal im Garten statt, beim Laubenhausmädchen und dem Freund, quasi. (Im nächsten Jahr tauschen wir die Vereinsterrasse wieder gegen die Wiese unter unserem Kirschbaum. Behaupte ich.)

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In diesem Jahr wollten wir* den Sommerstammtisch in eine ordentliche Party verwandeln. Ein richtiges Sommerfest, mit Lichterketten, mit Blumen aus dem Garten auf den Tischen. Mit Livemusik**! Voll toll – der wunderbare Ben Hermanski hat tatsächlich ein kleines, großes Gartenkonzert für uns gegeben. Danke, Ben!! Seitdem habe ich einen Lieblingsohrwurm – „in your red and blue car“ –, höre seine Platte im Auto in der Dauerschleife (es ist blau) und denke viel darüber nach, in was für einer Welt wir alle eigentlich leben, daß wir uns so selten bei anderen bedanken, wenn sie uns ihre wertvolle  Zeit schenken. Ob ich vielleicht mit meiner Zeit zu knauserig bin?

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Und Essen. Gutes Essen gehört unbedingt zu einer guten Party. Wir hatten uns vorher schon überlegt, daß wir als Ruhrpott-Bloggerinnen gerne das eine oder andere lokale Produkt und Unternehmen** mit in den Garten und aufs Buffet nehmen würden. Die köstlichsten Dinge kommen von hier (aus dem Revier), und manch einer weiß das vielleicht gar nicht. Wer fragt, gewinnt, war unser Motto.

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Ordentlich #bums zum Beispiel, mit der besten Curry-Sauce überhaupt, mit Schaschlikspießen, die einem schon vorher das Wasser im Mund zusammenlaufen ließen, und mit unglaublich leckeren veganen Buletten, die uns die Schaschlikbrüder aus Mühlheim vorbereitet hatten. Jungs – Ihr wart so großzügig. Und es hat so unglaublich gut geschmeckt!

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Kaltschalen (in Grün: Gurke, in Rot: Kirsch-Chilli) und ein super frischer, echt richtig leckerer Salat mit Melone, Feta uns Minze kamen vom Seitenblick in Bochum-Stiepel. Auf Eurer Terrasse möchte ich in diesem Sommer auch unbedingt noch mal sitzen! Brotspezialitäten und #süßesgedöns hatte Hohoffs Augenlust und Tafelfreuden in Waltrop für uns gebacken. Fahrt da mal hin, empfiehlt Euch das Laubenhausmädchen. Die Mohnschnecken sind jeden Umweg wert. Ungelogen! Und die Franzbrötchen, die Buchteln, das Gewürzbrot…  Für unser Sommerfest hatten wir Focaccia: zum Niederknien gut, (echt jetzt: wie in Italien!), würziges dunkles Brot, Brötchen – und zum Nachtisch? Schoko-Himbeer, Vanille-Kirsch, Crema Catalan. Der Wahnsinn. Ich wollte alle drei probieren…aber: Räumlich unmöglich, heißt das in meiner Familie, wenn man schon so vollgefuttert ist, daß schlicht nichts mehr reinpaßt. So bin ich dann bei der Himbeere geblieben: leckerstens! Und habe später noch ein Mini-Stückchen von Kochtherapie-Franzis großartiger Erdbeertorte essen können… Hhmmm!

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Ihr seht: ein wunderbarer Sommerabend war’s. Bei guten Tropfen – von Weine vor Freude in Bochum – saßen wir bis weit nach Mitternacht unter unserer Regenhaube und haben den Abend genossen. Gibt ja viel zu reden und zu gackern und zu lachen, wenn man sich nur alle paar Wochen mal sieht!

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Ein Rezept habe ich zu guter Letzt auch noch für Euch. Coleslaw – fix gemacht und gut vorzubereiten, da der Salat ohnehin gleich dreimal besser schmeckt, wenn er über Nacht in Ruhe durchziehen kann. Paßt gut zu Gegerilltem und Gebratenem und nicht nur zu, sondern als Beilage auch zwischen die Brötchenhälften auf den Burger, wenn Ihr mich fragt.

Für eine große Portion Coleslaw (amerikanischen Krautsalat) braucht Ihr 1 kleinen Kopf Rotkohl und etwa ebensoviel Weißkohl, 3–4 Möhren und 2–3 Stangen Sellerie.
Und für die Sauce: ca. 250 ml Buttermilch, 1 kleines Glas Mayonnaise oder Salatcreme, 2–3 Eßlöffel hellen Essig, Salz und Pfeffer, und nach Geschmack: 1–2 Teelöffel Senf

Einfacher geht’s kaum. Das Gemüse in (feine) Streifen schneiden, hobeln oder stifteln. – Wer wie ich keine Küchenmaschine hat und mit dem Messer arbeiten muß, dem sei gesagt: Das ist der aufwendigste Teil der ganzen Zubereitung. Dauert halt ein bißchen, alles zu zerteilen. Aber…lohnt sich! Den vorbereiteten Salat in eine große Schüssel geben und alles einmal gut vermengen. Dann in einer zweiten Schüssel aus den angegebenen Zutaten das Dressing anrühren, abschmecken und über das Gemüse geben. Vor dem Servieren noch einmal gründlich durchmischen – und: fertig! Die Buttermilch gibt eine frische, leichte Note im Gegensatz zu Saucen mit Sahne***. Und ich mag diese Variante besonders, weil alles Buttermilchige so schön und klischeemäßig südstaatlich und sommerlich ist. Könnt Ihr Euch denken, oder?

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*Wer wir sind? Das Blogowski-Sommerfest-Organisationsteam: Nike von nikes herz tanzt, Tine von Pottlecker, Haydee von Zauberhaft wohnen, Katti von birdylicious und das Laubenhausmädchen. Und: Kirsten von gelbkariert, die das wunderschöne Handlettering für uns gestaltet hat, Franzi von Kochtherapie, Melanie von Frickeltante, Carmen von Fabulatoria, Meike von Dortmunder Mädel, Michaela von Alltäglicher Wahnsinn, Svenja von Fingerwerk, Sarah von Kinder kommt essen, Fee von Fee ist mein Name, Kaddi von Kaddinator, Vanessa von Wat Gibbet, Nina von Werkeltagebuch, Kathi von Hoflove.

**Wer dabei war und die Party mit der schönsten Musik und den köstlichsten Dingen bereichert hat? Ben Hermanski mit seiner Gitarre. Die Schaschlikbrüder aus Mühlheim mit ihrem #ruhrfeuer, das Restaurant Seitenblick in Bochum, Hohoffs Augenlust und Tafelfreuden in Waltrop und Weine vor Freude, das Bochumer urbane Weinfestival. Tausend Dank! – Und bei wem wir uns auch noch bedanken müssen? Beim Freund, der den Grill gerockt und das gute Schaschlik gehütet hat, daß es nicht verkohlt, während wir Mädels noch der Musik lauschen. Was er noch besser kann, sagt die Freundin? Fotografieren. Siehe hier. Laßt Euch doch von ihm mal ins rechte Licht setzen!

***Wer mich dazu inspiriert hat? [Klick.]

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6 Gedanken zu „Sommerfest im Schrebergarten. Mit Rezept {#Blogowskisonfire}

  1. Hach, schön war es und so lecker! Es war einfach großartig, dass wir wieder bei euch feiern durften! Herzlichen Dank auch an deinen Liebsten!! Ich freue mich schon direkt auf nächstes Jahr 😉
    Liebe Grüße, Kirsten

    • 🙂 Ich fand es auch wieder total schön! Schade eigentlich, daß der Abend so schnell rum war. Für nächstes Jahr fällt uns sicher wieder was nettes ein. Liebe Grüße zurück!

  2. So schön war es! Noch mal tausend Dank für die schöne Feier, vielen Dank für die Gastfreundschaft und auch an Sven für deine nette Hilfe!

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