Dinner for two.

And cheese with the soup. Mit Käse kann man mich glücklich machen. Mit einem ordentlichen Sandwich auch – und in Kombination…hmmm! Köstlich.

Mein erstes grilled cheese sandwich aß ich mit 22, als ich bei meiner Austausch-Gastschwester in Vermont wieder zu Besuch war. Sie bereitete uns einen total nahrhaften Snack aus Toastbrot und Scheiblettenkäse, in der Pfanne geröstet. Das war der absolute Oberkracher! (Warum kannte ich das nicht?) Im gleichen Jahr war ich Gaststudentin an der University of South Carolina y’all und fuhr OMG mit dem Besuch aus Bamberg erschd amol hello effribodi bis nach Graceland. ELVIS! Und auf der anderen Seite des großen Flusses (den Mississippi überquerten wir extra, allein um’s mal gemacht zu haben: Abenteuer!) hielten wir spannend an einem Waffle House. Was gab’s da? Richtig: grilled cheese. Mit Mayonnaise on top. Zweites Aha-Erlebnis: Mayonnaise ist großartig dazu. – Confessions of a junk foodie.

Käsesandwich_2

Heute weiß ich: Es muß nicht immer Toast sein. Jedes andere Brot eignet sich ebensogut, helles, dunkles, Landbrot, Wurzelbrot, italienisches. (Oh, das ungesalzene!) Was auch immer Ihr mögt. Kartoffelbrot! Gern in etwas dickere Scheiben geschnitten. Und genauso beim Käse. Scheibletten erfüllen ihren Zweck und genügen mir schon manchmal aus nostalgischen Gründen, aber „richtiger“ Käse schmeckt doch um Längen besser. Probiert doch einfach aus, was Ihr gern mögt. Hauptsache, der Käse schmilzt vernünftig. Es kann ein Gouda sein, Emmentaler, Fontina oder Raclette-Käse, Comté, Greyerzer, Cheddar, Brie… Ach! Die Variationsmöglichkeiten sind unendlich. Und schmackhaft wird’s erst recht, wenn dazu eine einfache, dampfende Suppe auf den Tisch kommt, wie bei uns neulich abends.

Käsesandwich_4

Für die Tomatensuppe (4–6 Portionen) braucht Ihr 1 Zehe Knoblauch, 1 kleine Gemüsezwiebel (oder Schalotten), etwas Stangensellerie und 1 Möhre (oder zwei Möhren – und wer den Stangensellerie nicht mag, nimmt vielleicht ein paar Würfel Knollensellerie dazu), wenig Olivenöl, 600 ml Gemüsebrühe, 1 große Dose Tomaten (800 ml), Salz, Pfeffer und Gewürze nach Geschmack – je nach Schärfe Pimenton Picante, geraspelte Chiliflocken, Pul Biber… Das ursprüngliche Rezept* empfahl rosa Pfeffer. (Hatte ich nicht da.)

1. Knoblauch, Zwiebel und Gemüse putzen und grob in Stücke teilen. In einem größeren Topf im Olivenöl anschwitzen und etwas weich werden lassen. Chili und Pimenton mitdünsten, eventuell mit noch ein bißchen Tomatenmark: einmal großzügig auf die Tube drücken, das gibt noch ein wenig Süße dazu.

2. Die vorbereitete Brühe angießen, aufkochen.

3. Die Tomaten mitsamt Saft zugeben und das ganze eine Weile köcheln lassen: 20 Minuten, halbe Stunde längstens. Mit dem Pürierstab einmal aufrühren, abschmecken, fertig.

Käsesandwich_3

Während die Suppe im Topf noch leise brodelt, könnt Ihr die Käse-Sandwiches vorbereiten. Für 4 Sandwiches braucht Ihr 8 Scheiben Brot, in diesem Fall: Röstbrot (Doppelback). Dazu etwa 150 gr geriebenen Comté und 50 gr Gouda.

Etwas Butter in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Aus zwei Scheiben Brot und einer ordentlichen Portion Käse eine feine Klappstulle bauen – und ab damit in die heiße Pfanne. Von beiden Seiten bräunen, bis der Käse zu schmelzen beginnt, und das noch warme Brot zur Suppe servieren. Himmel!

Und, bei welchem Sandwich werdet Ihr echt schwach? (Ich weiß noch eins, ich weiß noch eins! Erdnußbutter mit grape jelly. Seufz.)

 

*Dieses Internet! Und die unendlichen Weiten der Social-Media-Welt… Bei Facebook habe ich inzwischen so viele Rezepte und Links zu interessanten Koch- und Küchenseiten gespeichert: Das allein könnte schon eine eigene Geschichte wert sein. Zu diesem köstlichen Abendessen inspiriert haben mich jedenfalls die Macher von Tasting Table – schaut doch mal rein, wenn Ihr mögt. Lohnt sich!

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2 Gedanken zu „Dinner for two.

  1. Hihi.. die Frage: wieso habe ich das noch nie gemacht – die muss ich mir hier auch stellen. Merkwürdig. Obwohl hinlänglich bekannt aus diversen Filmen, kam mir das so noch nie in die Pfanne. Das steht jetzt weit oben auf meiner ellenlangen was-ich-alles-noch-kochen-muss-bucket-list (jaaa, sowas gibts!)!
    Aber hörmal, du warst in den USA am College? Und Austausch und so? Lass uns einen Kaffee trinken gehen und erzähl. Sowas finde ich ja immer voll spannend!
    LG

    • Schmeckt bei Sommerwetter auch sehr gut zu einem schönen Salat… Kann ich nur empfehlen! 🙂 Ja, ich hatte das Glück, als Studentin an einem Austauschprogramm meiner Uni teilnehmen zu können, und war zwei Semester in Amerika. War eine sehr aufregende Zeit, manchmal tatsächlich ein bißchen wie im Film! Und schon ganz schön lange her… Liebe Grüße zurück!

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