Beerenzauber. Sommerkuchen

Sommerkuchen, Sommerglück! Heute: mit roten Johannisbeeren.

Über einfache Kuchenrezepte freue ich mich immer – wenn dann auch die eine oder andere Zutat aus dem Garten kommt… Und die Beerenernte war in diesem Jahr reichlich. Gläserweise steht die Marmelade* schon im Schrank, und trotzdem hat’s auch für einen fruchtigen Blechkuchen noch gereicht, den ich einer lieben Freundin zum Geburtstag mitbringen wollte. (– Ihr glücklichen Sommergeburtstagskinder!)

Johannisbeer3

Für ein Blech braucht Ihr: ordentlich viele Früchte – ich habe die Portion nicht gewogen, aber ich würde sagen: 800 gr–1 kg, the more, the merrier! 5 Eier, 200 gr Butter, 200 gr Zucker, 400 gr Mehl, 125 ml Milch, 1 Prise Salz, 1 Päckchen Vanillezucker, 1/2 Päckchen Backpulver.

Alle Zutaten – die Johannisbeeren kommen ganz zum Schluß obenauf – werden zu einem simplen Rührteig verarbeitet. In dieser Reihenfolge:

1. Die Eier trennen, das Eiweiß zu Schnee schlagen.

2. Eigelb, Butter und Zucker mit den Quirlen des Handrührgeräts zu einer schaumigen Masse verarbeiten und anschließend alle weiteren Zutaten zugeben. Weiter so lange (auf höchster Stufe) rühren, bis ein glatter, cremiger Teig entsteht.

3. Den Teig aufs Backblech geben – vorher mit Backpapier auslegen oder großzügig einfetten. Mit den Johannisbeeren belegen  und ab in den Ofen damit.

Backzeit: etwa 45 min. bei 180 °C im vorgeheizten (!) Ofen.

Johannisbeer1Johannisbeer2

Das ist wirklich leicht zu machen und erfordert nicht viel Vorbereitungszeit. Für einen sonnigen Sommernachmittag doch genau das Richtige! (Wenn man sich nicht gerade so blöd anstellt wie ich und zuerst mal ein Ei runterschmeißt… – und beim Eier trennen die Geduld verliert. Eier trennen ist schwierig). Falls Ihr übrigens mal nicht wißt, wohin mit den vielen Früchten: Johannisbeeren lassen sich wunderbar einfrieren. Ernten, verlesen, waschen – portionsweise in Gefrierbeuteln in die Kühlung. Und im Winter den Sommer wieder hervorholen. Das geht ganz einfach! (Versprochen.)

 

*Die Marmelade? Noch einfacher. Kein Schnaps, kein Gedöns. Einfach nur die frischen, reifen Beeren im richtigen Mischungsverhältnis mit Einmachzucker. Aufgekocht, ein Weilchen blubbern lassen und in heiß ausgespülte Schraubdeckelgläser abgefüllt. Ich habe sogar die Kerne mitgekocht – ich gestehe. Vor dem Abfüllen in die Gläser habe ich die heiße Masse mit dem Kartoffelstampfer noch ein bißchen zermust. Perfekt, wenn Ihr mich fragt. Das auf Frischkäse… Oder auf Erdnußbutter! Hhmmm…

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2 Gedanken zu „Beerenzauber. Sommerkuchen

    • 🙂 Ja, ich fand‘ den Kuchen jedenfalls so lecker, daß ich ihn noch mal backen will, wenn die Brombeeren reif sind… Dummerweise stellen die sich gerade noch ein bißchen an, mehr als eine Handvoll sind nie auf einmal reif. Ts! Geduld… Liebste Grüße!!

Hinterlaßt gern eine Nachricht für mich. Habt aber bitte etwas Geduld, wenn ich nicht gleich dazu komme, Eure Kommentare zu veröffentlichen oder zu beantworten.

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