Laubenhausmädchens Lieblingsblumen. {Nach den Eisheiligen im Staudenbeet}

Ganz klar, kein Sommer ohne Dahlien.

Seit wir den Garten haben, kriegen meine Lieblingsblumen jedes Jahr ihren Platz in dem großen Staudenbeet vorn an der Terrasse. Wenn sie so üppig blühen – für mich gibt’s fast nichts lohnenderes. Jedes Jahr versuche ich, die Auswahl ein bißchen zu variieren, einfache Gartendahlien, gefüllt blühende, Seerosendahlien, Dekorativdahlien, Pompondahlien… Es gibt so viele Sorten, und ich finde sie alle schön.

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Im letzten Sommer habe ich gelernt: die Schnecken mögen Dahlien auch sehr. Mindestens so sehr wie ich. Wenn nicht noch mehr. Es blieb nämlich von den zartesten Trieben ganz und gar nichts übrig, so angenagt und abgefressen waren die Pflänzchen, daß sie am Ende völlig ihren Betrieb einstellten und gar nicht mehr wuchsen.* Langes Gesicht beim Laubenhausmädchen! – Ich war aber auch selbst schuld, an ausreichenden Schneckenschutz hatte ich nicht gedacht. Dabei war das vergangene ja ein ausgesprochenes Schneckenjahr, wie wir dann feststellen mußten. Das habe ich nur zu spät gemerkt. Oder ignoriert… Gedacht, ich wär‘ stärker als die blöden Viecher. (Pustekuchen! Und was hab‘ ich geflucht.)

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Ich pflanze meine Dahlien immer so etwa Mitte Mai, nach den Eisheiligen. Und in diesem Jahr habe ich gleich daran gedacht, Schneckenringe zu setzen, kleine Kragen, die man über dem Pflanzplatz fest in die Erde steckt. Diese Ringe sind in gutsortierten Gartencentern in verschiedenen Ausführungen erhältlich. (Dort, wo ich häufig einkaufe: die günstige, aus Kunststoff.) Um ganz sicher zu gehen, daß nicht doch irgendwo ein kleiner Schneck im Boden lauert, empfiehlt es sich wohl, die Pflanzstellen noch eine Weile regelmäßig nach Schneckeneiern abzusuchen. (Bei uns: keine Gefahr.) Hartgesottene streuen zusätzlich Schneckenkorn, dazu kann ich mich aber nur schwer durchringen. Dann doch lieber die Schneckenpatrouille, absammeln und eimerweise in den benachbarten Wald tragen, so haben wir’s am Anfang der Saison auch im Gemüsebeet gemacht. (Kleiner Exkurs: Kaffeeprütt soll auch helfen, in den Beeten ausgestreut. Das habe ich aber noch nicht ausprobiert.)

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Dahlien lieben Sonne und brauchen etwas Platz für sich, um ihre ganze Pracht entfalten zu können. Viel muß man nicht beachten – außer, daß die Knollen nicht winterhart sind und am Ende der Saison ausgegraben und bis zum nächsten Frühjahr frostfrei gelagert werden müssen. (Ich habe dafür immer einen Karton mit Stroh vorgesehen, in dem die Knollen etwa von Oktober bis Mai ruhen. Der Karton bleibt in der Laube.) Am Pflanzplatz sollte die Erde locker und durchlässig sein, Staunässe vertragen Dahlien nicht. Man setzt sie in ein recht tiefes, einigermaßen breites Loch. Der Wurzelhals muß nach oben zeigen (– wohin auch sonst) und beim Auffüllen des Pflanzlochs um die fünf Zentimeter mit Erde bedeckt sein. Wichtig: die Erde nicht festtreten und auch nicht angießen. Und wenn gemulcht werden soll, dann nur mit solchem Material, das nicht noch mehr Schnecken anlockt… (Siehe oben.) Gelegentliches Düngen schadet auch nicht.

Und welches sind Eure Lieblingsblumen?

 

*Die blühende Dahlie habe ich aus Hamburg mitgebracht – jedenfalls das Bild davon. Es ist nicht in unserem Garten entstanden (leider…), sondern vor zwei Jahren schon bei unserem Sommerbesuch auf der Internationalen Gartenschau. Der Dahliengarten dort war so wunderschön!

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Ein Gedanke zu „Laubenhausmädchens Lieblingsblumen. {Nach den Eisheiligen im Staudenbeet}

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