Verjüngungskur im Kräuterbeet

Die kleine Terrasse unter dem Kirschbaum ist einer meiner Lieblingsplätze in unserem Garten. Im Sommer liegt sie in der Nachmittagssonne, dann sitze ich dort besonders gern.

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Die Sonne mögen auch die Kräuter, die ich vor zwei Jahren um die Terrasse herum angepflanzt habe. Ein Salbeistrauch wächst dort, Schokoladenminze, Bärwurz, Thymian und Oregano.Viel Pflege benötigen die Pflanzen nicht, sie wachsen und duften und blühen auch so bis in den Herbst hinein. Gedüngt habe ich sie bislang noch gar nicht.

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Wenn es allzu trocken ist, muß natürlich gegossen werden – aber nie zuviel auf einmal, denn Staunässe vertragen gerade die Mediterranen nicht sonderlich gut. Thymian und Oregano habe ich zwischen lauter kleine Steinchen gesetzt, die sich alle im Beet fanden. Die Vorbesitzerin des Gartens hatte wohl eine Schwäche für Zierkiesel… Bei mir sind das heute Nutzkiesel, die Sonnenwärme speichern und ein bißchen südliche Atmosphäre schaffen.

Im April wachsen die Kräuter wieder und treiben neue Blätter und Spitzen aus. Vor ein paar Tagen habe ich sie deshalb zurückgeschnitten, das Verblühte herausgenommen und entfernt, was über den Winter vertrocknet ist. Viel war das nicht, denn besonders kalt ist es ja in den vergangenen Monaten nicht gewesen, jedenfalls nicht dauerhaft – und nicht hier bei uns in der Gegend… Ein Rückschnitt ist trotzdem jedes Jahr sinnvoll, um die Pflanzen vital zu erhalten und einen kompakten Wuchs anzuregen. – Der Thymian zum Beispiel hatte sich wie ein fester Teppich in alle Richtungen ausgebreitet, den habe ich doch ordentlich zurechtgestutzt. Ein bißchen muß man bei alldem natürlich aufpassen, daß man nicht zu viele der jungen Blätter und Knospen mit herausschneidet, dann täte sich in den nächsten Wochen nämlich nicht mehr viel.

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Jetzt freue ich mich auf die erste Ernte des Sommers, aufs Kochen mit den ganz frischen Kräutern und darauf, einige (viele) Zweige zu trocknen und meine Vorratsgläser wieder zu füllen. (Im Moment verwende ich noch die letzten getrockneten Kräuter aus dem vergangenen Jahr.) – Wie ich das mache, erzähl‘ ich Euch dann!

Und, welches ist Euer liebstes Küchenkraut?

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5 Gedanken zu „Verjüngungskur im Kräuterbeet

  1. Lieblingskräuter hab ich in dem Sinne nicht, aber Petersilie, Schnittlauch, Basilikum, Zitronenmelisse und Pfefferminze haben wir eigentlich immer im Garten. In diesem Sinne: hab ein würziges Wochenende!

    • Ich hab‘ den Duft in der Nase! Das Basilikum haben ja bei uns im letzten Jahr komplett die Schnecken weggemampft… Und an Petersilie bin ich bislang immer gescheitert, muß ich zugeben. Gibt’s da irgendwelche Anbautricks? Könnt‘ ja sein… 🙂 Liebe Grüße!

  2. Pingback: Grüne Glückseligkeit. – Sträußchen! | Laubenhausmädchen

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