Ich gehe in meinen Garten und ernte – allerlei Gemüse {#ausmeinemgarten}

Liebe Leute, die Ernteparty läuft! Laubenhausmädchens erste Blogparade ist im Gange, und ich lade Euch alle herzlich ein, weiterhin ordentlich mitzumachen. Ihr habt ’n Garten oder baut auf dem Balkon oder auf der Terrasse allerlei Erntebares an? Auf der Fensterbank stehen die Kräutertöpfchen? Ihr kennt jemanden, der jemanden kennt, der einen Schrebergarten hat? Gilt alles! Haut Eure liebsten Rezepte raus, wir legen ein gemeinsames virtuelles Kochbuch an, unter dem Hashtag #ausmeinemgarten. Wer keinen Blog hat, schreibt gern in die Kommentare. Alle anderen – und ich hoffe sehr, wir werden immer noch mehr! – schicken mir einfach einen Link zu ihrem Beitrag per E-Mail und ich sammele sie hier. So entsteht dann hoffentlich im Laufe der kommenden Wochen und Monate eine lange, lange Liste – sieben wunderbare Rezepte sinds schon Stand heute. Das freut mich wirklich so sehr! Aber die Parade soll mit dem Ende der Erntezeit erst schließen, Ihr habt also noch Zeit bis zum Grünkohl! In diesem Post und in meiner Sidebar findet Ihr ein Bild (ein sehr sommerliches, zugegebenermaßen, vielleicht tausche ich es im Herbst auch noch mal aus), das Ihr gerne auch in Euren Blogposts verwenden könnt. 

Kennt Ihr das auch? Manchmal ist man einfach zu verpeilt. Also, ich bin das jedenfalls. – Stellt Euch einen beliebigen Samstag im Sommer vor. Och ja, erstmal gemütlich frühstücken. Wetter gucken! Die Sonne scheint, also: ab in den Garten! Schnell. Was brauchen wir denn noch? Getränke, Kaffeemilch. Nachher kommt lieber Besuch und bringt ’n Kuchen mit, abends gehen wir alle zusammen Pizza essen. Wie schön! – Sonntag morgen, beim Frühstück: Öhm, was essen wir eigentlich heute abend? Mist, da hab‘ ich jetzt ja gar nicht dran gedacht. Nichts eingekauft, voll vercheckt. Waren wir nicht gestern noch im Supermarkt?

Wie gut allerdings, daß der Garten einfach nie geschlossen hat. Und daß er um diese Jahreszeit allerlei zu bieten hat. Das man einfach mitnehmen kann! Ich liebe das. Gemüse, Gemüse, Gemüse, von allem ein bißchen. Diesmal das war vor dem großen Regen der letzten Wochen: zwei Gurken (Delikateß), ein riesengroßer Kohlrabi, Bohnen und eine Handvoll Spargelerbsen. Da muß sich doch was draus zaubern lassen! Die Kartoffeln wollen noch nicht geerntet werden, die brauchen noch ein Weilchen. Kommen also nicht in Frage. Pasta? Nur noch eine angefangene Packung im Vorrat, das wird nicht reichen. Reis? Reis! Ist in Mengen da. Sie haben die Wahl … Vollkornreis, roter Reis, Basmatireis … Ach ja nee, da ist ja auch noch dieser Paellareis, was ist eigentlich damit? Hatten wir dazu nicht auch noch die passende Würzmischung da? Hm, da könnte man doch vielleicht was draus machen? Zack: Veggie-Paella. Spanisch-Wiemelhäuser Koproduktion. (Für alle Nicht-Bochumer: unser Garten liegt tatsächlich im Stadtteil Wiemelhausen.)

Für zwei Personen braucht Ihr etwa 200 gr Rundkornreis, 1 Beutel Paella-Gewürz oder eine selbst zusammengestellte Mischung aus Knoblauch, Salz, Paprikapulver, Pfeffer, Nelken und Safran, etwas Brühe, eine halbe Dose Tomaten samt Flüssigkeit. Etwas Olivenöl und das Gemüse – in diesem Fall das obengenannte. Je nach Saison macht sich sicherlich jedes andere frische Gemüse aber auch sehr gut, da bin ich mir sicher.

Und so geht’s:

1. Den Reis nach Anweisung zubereiten: also zunächst mal wenig Öl in einer großen, am besten beschichteten Pfanne erhitzen und die Paella-Würzmischung darin anschwitzen. Dann den Reis dazugeben und mit Brühe und Tomaten angießen. Anders als beim Risotto kommt hier gleich zu Anfang die ganze Flüssigkeit dran – das hat mich erst etwas verunsichert … Aber schiefgegangen ist’s nicht. Hitzezufuhr reduzieren, Deckel auflegen, beobachten. Und nicht rühren!

2. Während der Reis gart, das Gemüse putzen, in mundgerechte Stücke teilen und in einer zweiten Pfanne in etwas Olivenöl anrösten oder dünsten. Kohlrabi zum Beispiel mag ich tatsächlich lieber, wenn er ein bißchen bräunt, deshalb kamen die Kohlrabistreifen auch zuerst dran. Alles andere habe ich dann abhängig von der geschätzten Garzeit nach und nach dazugegeben. Wer mag, schmeckt mit ein bißchen Salz ab. – Muß aber nicht, der Reis ist ja recht würzig.

3. Wenn der Reis fertig ist (wie beim Risotto: weich, aber bißfest), das Gemüse zugeben und noch einmal ein Weilchen mit anwärmen lassen, wenn nötig. Und fertig ist die perfekte Veggie-Paella!

Also, da sieht man’s wohl mal wieder: Der Alltag schreibt manchmal die köstlichsten Zufälle – wenn Ihr mich fragt? Was sind denn Eure liebsten das-hatt‘-ich-noch-im-Vorrat-Kreationen?

Summer Wine {Blind-Date Edition #2}

Was kommt dabei heraus, wenn elf Gartenbloggerinnen und Gartenblogger sich zu einem festgelegten Song Gedanken machen und die entstandenen Beiträge zeitgleich ins Internet stellen?
Edition #2: Unter dem Motto „Summer Wine“ hat jede/r von uns einen Beitrag zu dem gleichnamigen Song von Nancy Sinatra geschrieben. – Wir wissen nicht, was die anderen geschrieben haben, es gab keine inhaltliche Abstimmung und wir sind sehr gespannt auf das Ergebnis!
Beim zweiten Gartenblogger-Blind-Date dabei sind Gartenbaukunst, Hauptstadtgarten, Beetkultur, Rienmakäfer, Der kleine Horrorgarten, Ye olde Kitchen, Karo-Tina aldente, Cardamonchai, Sind im Garten, Milli Bloom
– und das Laubenhausmädchen.

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Neues vom Rosenkohl {Laubenhausmädchens Gemüsegarten}

Oder auch: zwei Fliegen mit einer Klappe.

Diese Rosenkohlsache ist ja schon auch ein bißchen aufregend, das kann ich Euch sagen. Immer komm‘ ich bang in’n Garten und denk‘ mir, hoffentlich, hoffentlich, hoffentlich! Hoffentlich waren die Schnecken nicht dran, hoffentlich bleiben die Fliegen weg. Und kommen jetzt etwa noch die bösen Schmetterlingsraupen ums Eck? Hoffentlich nicht. (Kohlweißling und so, in groß oder in klein zu haben und sehr gefräßig. Am Kohlrabi waren sie tatsächlich dran und haben die Blätter zum Teil komplett abgenagt, die blöden Viecher. Wie passend, daß die Knollen inzwischen groß genug waren, daß wir sie ernten konnten. Mußten. Das rettet!)

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Ich gehe in meinen Garten und ernte – Johannisbeeren {#ausmeinemgarten}

Liebe Leute! Ich bin ein bißchen aufgeregt … Ich möchte Euch nämlich gern einladen. Zur großen Ernteparty, den ganzen Sommer lang bis in den Herbst. Laubenhausmädchens erste Blogparade soll das werden, und ich lade Euch alle herzlich ein, ordentlich mitzumachen. Ihr habt ’n Garten oder baut auf dem Balkon oder auf der Terrasse allerlei Erntebares an? Auf der Fensterbank stehen die Kräutertöpfchen? Gilt alles! Haut Eure liebsten Rezepte raus, wir legen ein gemeinsames virtuelles Kochbuch an, unter dem Hashtag #ausmeinemgarten. Wer keinen Blog hat, schreibt gern in die Kommentare. Alle anderen – und ich hoffe sehr, wir werden viele! – schicken mir einfach einen Link zu ihrem Beitrag per E-Mail und ich sammele sie hier an dieser Stelle, in diesem Post. So entsteht dann hoffentlich im Laufe der kommenden Wochen und Monate eine lange, lange Liste. Die Parade soll mit dem Ende der Erntezeit erst schließen, Ihr habt also Zeit bis zum Grünkohl! In diesem Post und in meiner Sidebar findet Ihr ein Bild (ein sehr sommerliches, zugegebenermaßen, vielleicht tausche ich es im Herbst auch noch mal aus), das Ihr gerne auch in Euren Blogposts verwenden könnt. Ich bin gespannt, was jetzt passiert! Und freu mich drauf.

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Sandwich is for Summer {Rezeptesammlung}

Ihr könnt’s Euch sicher denken: Im Moment versuche ich, jede freie Minute im Garten zu verbringen. Und wie froh ich bin, daß die Tage noch lang sind! Abends bleibt es hell und ich kann auch nach Büroschluß noch ein Weilchen im Garten sein. Vielleicht zwischen den Blumen an der Terrasse noch die Harke schwingen oder die Gurken aufleiten oder für die Tomatenpflanzen, die so unglaublich groß geworden sind, Schnüre bis unter die Decke des Tomatenhauses binden, damit sie sich daran weiter festhalten können. Bei der Wärme: sowieso gießen. Oder in Ruhe auf der Bank sitzen, den Duft vom Lavendel genießen und einfach mal eine Viertelstunde innehalten. Deshalb mag ich den Sommer so. – Die Wärme, der Himmel (das Blau!) … Wenn ich im Garten sein kann, fühlt sich das manchmal an wie Sommerferien früher.

Chicken Sandwich_16

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Voll Kohl, ey {Laubenhausmädchens Gemüsegarten}

Ich mach‘ ja selten was nach Lehrbuch im Garten. Meistens läuft das eher so nach dem Motto, „Oh, das sieht aber schön aus, das probier‘ ich mal!“ Oder, „Hm, lecker! Das will ich wohl auch …“ So passierte es dann zum Beispiel, daß ich in meiner ersten Saison als Schrebergärtnerin vor fünf Jahren nur durch Versuche herausfand, daß Hortensien die pralle Sonne einer Südterrasse partout nicht vertragen. Die, die ich angeschafft hatte, weigerte sich standhaft zu blühen, und tat das auch erst wieder, als sie auf der Ostseite der Laube eine neue Heimat fand. Ah, Halbschatten, okay. Na gut!

Manche Ernte ist auch schon eher dürftig ausgefallen, weil ich vergaß zu gießen und regelmäßig zu düngen oder weil ich die Schere zu radikal angesetzt hatte. (Oder weil die Schnecken sich nicht aufhalten ließen.) Brombeeren tragen am zweijährigen Holz? Dann sollte ich sie vielleicht nicht in jedem Herbst wieder auf Stumpf und Stiel zurückschneiden! (So halte ich das mit meinen Himbeeren, die folgerichtig immer erst im Herbst tragen. Brombeeren lassen sich aber offenbar nicht umerziehen.) – Man lernt doch nie aus. Es ist ja auch nicht so, daß ich nicht massenweise Literatur und Ratgeber zu Hause hätte. Der Gartenfreund (das monatlich erscheinende Verbandsblatt der Kleingärtner in Nordrhein-Westfalen) wird bei uns ohnehin archiviert. Und so wie ich Kochrezepte horte (Ihr wißt, das Eichhörnchen-Problem!), sammele ich auch alles Gartenzeitschriftliche, das mir irgendwie relevant erscheint, und schaue immer wieder nach Büchern. Ich gucke da nur so selten rein! Das gebe ich zu.

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Gegrillte Ananas. Und das Fernsehen war auch dabei

Wenn mir vor zwei Jahren, als ich mit dem Bloggen anfing, jemand gesagt hätte, daß das Fernsehen eines Tages zu Besuch in Laubenhausmädchens Garten sein würde? – Haha, hätt‘ ich gesagt, und herzhaft gelacht. Fernsehen? In meiner bescheidenen Hütte? Ja, nein. Doch! Ich meine, wenn ich gewußt hätte, daß ich übers Bloggen auch die liebe Tine [pott.lecker] und die liebe Katti [pottgewächs] kennenlernen würde, dann hätte ich damit ja schon viel eher losgelegt, das ist doch wohl mal klar.

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