Mushroom Melt – Frühlingsedition {Rezeptesammlung}

KÄÄ-SE!! Wie das Krümelmonster „Kekse!“ schreit, so brüll‘ ich: „Käse!“ Und gerade noch rechtzeitig hat’s mich daran erinnert: Wir haben ja schon wieder April. Bald vorbei! – Nicht, daß ich das nicht mitbekommen hätte. Nach März kommt April, soweit nichts ungewöhnliches. Aber dann war doch auch längst National Grilled Cheese Day! Wie konnte ich den bloß verpassen? Ich weiß auch nicht. Irgendwas ist doch immer … Die Sorge um das kalte Wetter zur Zeit und die Frostnächte und die Obstblüte im Garten zum Beispiel. Das hat für Erfrierungen gesorgt. Die Beerensträucher halten sich nach wie vor tapfer, aber die Birne und die beiden Kirschen, die hat’s wohl getroffen. Ausgerechnet! (Großer Mist. Ich bin nur froh, daß das vorgezogene Gemüse noch drinnen steht. Mit dem Auspflanzen warte ich lieber noch bis zum Wochenende. Soll ja besser werden?)

Allerdings, ein Vorteil bei diesem Wetter: In Laubenhausmädchens Garten ist die Bärlauchsaison dieses Jahr noch nicht ganz vorbei. Der Bärlauch blüht zwar schon, aber seine Blätter sind noch frisch und knackig. Und auch die Blüten kann man ja essen, wie ich inzwischen weiß. Sogar die Zwiebeln! (Wie die wohl schmecken?) Also habe ich die Chance genutzt, kürzlich noch mal geerntet und aus den duftigen knallgrünen Blättern – so riecht Frühling! – eine einfache Würzpaste hergestellt: mit gerösteten Cashewkernen und Olivenöl. Drei Zutaten, echt simpel, echt lecker. Kein Salz – und ja, auch kein Käse (wie im Pesto). Der kommt nämlich jetzt ins Spiel. Grilled Cheese Appreciation Month, Ihr ahnt’s doch wohl? Ein Sandwich musste es sein, denn das Laubenhausmädchen liiieebt Sandwiches.

Der Mushroom Melt ist eine köstliche Variante des Grilled Cheese Sandwich und dick belegt mit schmelzendem Käse und in der Pfanne gerösteten Pilzen, braune Champignons, weiße Champignons, Austernpilze, was Ihr gerade kriegen könnt. – Was das mit dem Bärlauch zu tun hat? Den, also vielmehr die oben erwähnte einfache Paste, habe ich zum Würzen verwendet und damit ein Rezept abgewandelt, das ich seit längerem in meiner großen Sammlung hatte*. So wird die lang angekündigte Reihe so langsam tatsächlich zu einer Reihe: Rezept Nummer zwei, juchhei! Schmeckte echt gut. Und ist so einfach zu machen!

 

Für vier Sandwiches braucht Ihr 8 etwas dickere Scheiben Brot Eurer Wahl, Toast, Landbrot, dunkles Brot…, 8 Scheiben Käse (Hauptsache, schmilzt gut! Ich habe diesmal alten Gouda genommen), Olivenöl und Butter zum Anbraten, 2–3 Schalotten (je nach Größe), ca. 500 gr frische Pilze, 1 El brauner Zucker und etwas Sherryessig, Butter für die Brotscheiben. Salz, Pfeffer. Bärlauchpaste.

Und so geht’s:

1. Schalotten und Pilze in dünne Scheiben schneiden.

2. In einer Pfanne etwas Olivenöl und Butter erhitzen, die Schalotten zufügen, glasig dünsten und den Zucker dazugeben. Karamelisieren lassen. Dann die Pilze zugeben und bräunen lassen. Mit dem Essig ablöschen, nach Geschmack salzen und pfeffern und die Bärlauchpaste zugeben – auch hier gilt: ganz nach Geschmack. Aus der Pfanne nehmen.

3. Immer zwei Brotscheiben – von außen! – buttern. Mit der Butterseite nach unten auslegen, beide Scheiben mit Käse belegen. Dann auf eine der beiden Scheiben etwas von der Pilzmischung geben, die andere Scheibe mit dem Käse nach unten und der Butter nach oben drauflegen.

4. Die Pfanne einmal mit ein bißchen Küchenpapier auswischen, wieder auf den Herd stellen. Das Sandwich in die Pfanne geben und erst von der einen, dann von der anderen Seite bräunen, bis der Käse geschmolzen ist und die Brotscheiben geröstet sind. Dafür die Hitze ein bißchen runterregeln, sonst wird das Brot zu schnell kross und der Käse kommt mit dem Schmelzen nicht hinterher: Das kann ja niemand wollen!

Und jetzt: guten Appetit! Ich gestehe, wir haben dazu Essigchips gegessen. Chips zum Sandwich, das ist mir das größte Vergnügen, ich geb’s zu … Klassischerweise käme noch die eingelegte Gurke dazu, aber die fiel mir nur leider zu spät ein. Mag ich auch sehr gern, nämlich. Na, beim nächsten Mal! Sandwich-Rezepte gibt’s in meiner Sammlung nämlich noch so einige …

 

*Quelle: Serious Eats

A Fangirl Showing Photographs {Laubenhausmädchen verreist}

Jemand hier, der kein Beatles-Fan ist? – Also, dann werdet Ihr’s. Ihr müßt, denn ich nehme Euch jetzt mit auf eine kleine Tour. Eine Tour durch Liverpool, auf den Spuren der vier. Seid Ihr bereit? Dann geht’s gleich los!

There Are Places I’ll Remember (All My Life)*

Wir starten im Cavern Quarter, auf der Mathew Street. Die berühmteste Straße der Stadt? Vielleicht die zweitberühmteste, wenn Ihr mich fragt. Jedenfalls die, an der der Cavern Club liegt. Schon immer lag. Wir haben direkt um die Ecke auf der North John Street gewohnt, insofern kamen wir dort häufiger durch. Man muß ja auch bei Tag mal gucken, was da so los ist! (Viel. Viel ist da los. Immerfort Touristen und Fans und Betrunkene und ein Pub neben dem anderen.) Zu Fuß kommt man aus dieser Ecke innerhalb von zehn Minuten bequem ans Wasser, zum Fluß. An der City Hall vorbei, die Water Street herunter – rechter Hand das wirklich imposante Liver Building. Der Mersey grüßt an diesem sonnigen Tag schon von weitem mit dem Geruch von Meer, Wind und Salz … Wunderbar!

Good Day Sunshine

Am Pier Head gegenüber vom Fab Four Store gleich die zweite Station: die vier Jungs in Über-Lebensgröße. Nicht die erste Beatles-Skulptur in der Stadt (das ist wohl die über dem Eingang zum Souvenir-Shop auf der Mathew Street, die Fans finanziert haben – das Foto kennt Ihr schon, hier), aber sicherlich die prominenteste. Noch gar nicht so lange stehen sie da, seit 2015, in Bronze gegossen. 1,2 Tonnen! Und eine Spende vom Cavern Club, habe ich gelesen, anläßlich des 50. Jubiläums des letzten Konzerts der Band in Liverpool im Empire Theatre 1965.

Merk‘ ich gleich: Wir sind auch nicht die einzigen, die hier unbedingt Bilder machen wollen. Denn das muß ja sein! Aber ich kann warten. Und dann genauso den Betrieb aufhalten wie alle anderen, die da Spökes machen und glückselig grinsen. (Darf ich auch, is‘ schließlich mein Geburtstag. Das schenk‘ ich mir.)

Penny Lane Is in My Ears and in My Eyes

Beschwingt vom Fotospaß steigen wir jetzt in’n Bus. Ich fahre nur Doppeldecker, habe ich vorher gesagt, das ist wohl klar! Oben, erste Reihe, Panoramafenster. Wir wollen zur Penny Lane raus – die Straße gibt’s ja wirklich. Das Straßenschild soll so häufig abmontiert und gestohlen worden sein, daß die Stadt sich besondere Sicherungsmaßnahmen hat überlegen müssen … Verrückt, oder? Aber ich bin jetzt auch ein bißchen aufgeregt!

Kann man gleichzeitig aufgeregt und andächtig sein? Ich glaube ja. Mir ist so! Man muß dazu wissen, Busfahren in England bietet ja auch so manche Herausforderung. Die Fahrpläne sind kompliziert (ich steig‘ da fast nie durch!), und wenn man dann mal drin sitzt im Bus, werden die Haltestellen meistens gar nicht angesagt … Das war spannend! Wir sind jedenfalls gegenüber der Lime Street Station in die 86 gestiegen und fröhlich nach Woolton rausgeschaukelt … Die Zielhaltestelle heißt Allerton Road (Penny Lane). Das kann man gar nicht verpassen – Penny Lane steht einfach überall dran. Nicht schlecht, denn das macht es leicht, wenn man sich wie wir nicht wirklich auskennt.

Wir finden aber die richtige Straße (sogar der Frisör ist noch da) und landen als erstes – durch Zufall – in dem kleinen Geschäft des Penny Lane Development Trust, Hausnummer 70. Eine Nachbarschaftsinitiative, die hinter dem Haus einen kleinen Spielplatz mit Plastik-Unterseeboot und Oktopus-Garten eingerichtet hat … Das finde ich so süß, daß ich direkt ein Souvenir erstehen muß. Ich meine, das kann man doch nur unterstützen, oder? Die Leute sind auch so nett da! Schräg gegenüber ist der Fish-’n-Chip-Shop, den es vor 50 Jahren schon gab und der sogar in meinem kleinen Reiseführer erwähnt wird. Da wollen wir natürlich hin! Hat aber um 5 noch nicht geöffnet. Also ziehen wir weiter um die Häuser, am The Dovey vorbei, dem Pub in der Nachbarschaft, in dem die Quarrymen (John Lennons erste Band, schon mit Paul und später auch mit George) 1957 mal einen kleinen Auftritt hatten … Dann die Dovedale Road Primary School, die John und George besucht haben und die heute noch in Betrieb ist … Die Sonne scheint, in den Vorgärten der Vorstadthäuser blühen die Magnolien und die Azaleenbäumchen, und irgendwie weiß ich gar nicht recht, wie mir geschieht.

Da muß jetzt wirklich eine kleine Stärkung her! Also, einmal großzügig um den Block geschnürt, geguckt, ob keiner guckt – und wieder zurück in die Penny Lane, zur Fischbude. A four of fish and finger pies, heißt es in dem Song. Das nehmen wir auch! Und bekommen von der lieben Wirtin noch eine Tasse frisch aufgebrühten Jasmintee geschenkt, „would you like Chinese tea?“, und weil ich Geburtstag habe, gibt sie uns zum Abschied noch eine Tüte frisch ausgebackene Doughnuts mit. Wie lieb sind die Menschen? Ich kann’s gar nicht fassen und bin immer noch ganz gerührt, als wir längst im Bus zurück in die Innenstadt sitzen. Bester Geburtstagskuchen!

Twist and Shout

Ein Highlight für Fans jagt das andere an diesem Tag. Wenn Ihr denkt, die Tour wäre damit vorbei? Na, weit gefehlt. Tanzbeinschwingen im Cavern Club, das kann sich jawohl keiner entgehen lassen! Wir tuns, als ordentliche Touristin hatte ich die Tickets sogar von zu Hause aus schon vorbestellt. (In diesem Internet.) Vier Pfund kostet der Eintritt pro Person, das finde ich absolut vertetbar. Und bin total hin und weg – das sieht wirklich alles heute noch so aus, wie man es von den alten Fotos kennt. Ja, der Gewölbekeller mit der kleinen Bühne im hintersten Eck, das kommt mir irgendwie bekannt vor. Total cool! Der Original-Club ist es ja nicht mehr, seit in den 1970er Jahren die U-Bahn gebaut wurde. Kaum zu glauben, daß der Laden beinahe der Statik zum Opfer gefallen wäre … 1984 wurde der Cavern Club ein paar Häuser weiter oben in der Mathew Street wiedereröffnet.

Unser Glück! Und – Original oder Fälschung, die Frage stell‘ ich mir noch öfter an diesem Abend. Es spielen Made in Liverpool, ungefähr die berühmteste Beatles-Cover-Band der Welt und Hausband im Cavern. Ist das abgefahren! Von Kopf bis Fuß, von der Pilzkopfperücke bis zu den Chelsea Boots: Die vier Musiker sind von den Fab Four fast nicht zu unterscheiden. Der Club ist vollbesetzt, das Publikum international, und es wird gekreischt und gebrüllt wie in den 1960ern. Es ist die reine Zeitreise! Ich mogel‘ mich in die Nähe der kleinen Bühne vor und singe mir for well you know that it’s a fool / who plays it cool die Seele aus dem Leib. Der krönende Abschluß unseres Beatles-Tags in Liverpool! Bis nachts um eins geht das Konzert, am Ende bin ich total geschafft – und total glücklich. (Ein bißchen heiser auch.)

 

Das ist natürlich nun alles gar nicht vollständig, was ich Euch hier erzähle. So viel kann man in Liverpool machen und sehen und tun, das mit den Beatles zu tun hat! Der Spaziergang durch Woolton hätte noch ewig fortgesetzt werden können zum Beispiel. Strawberry Fields, das ist dann halt beim nächsten Besuch dran! Mendips, Tante Mimis Haus. Die Elternhäuser von John und Paul gehören heute dem National Trust und man kann an einer geführten Tour teilnehmen, um sie zu besichtigen. Das haben wir uns gespart.
Wie man jedenfalls hinkommt: Mit den Bussen der Linien 75, 76, 80, 86 und 86A aus der Innenstadt bis Allerton Road. Die Hin- und Rückfahrt kostet ca. vier Pfund pro Person, die Tickets kauft man direkt beim Fahrer.
Der Cavern Club ist hier zu erreichen, mit Programmhinweisen und Online-Ticketvorverkauf. Organisierte Touren mit dem Magical-Mystery-Tour-Bus können über die gleiche Seite gebucht werden, die Fahrt durch die Stadt kostet ~18 Pfund pro Person.
Zuletzt möchte ich Euch noch die Beatles Story empfehlen, das interaktive Museum am Albert Dock. Dort läßt sich’s ganz in die Geschichte der Band eintauchen, musikalische Begleitung über Kopfhörer inbegriffen. Der Eintritt ist etwas teurer (~15 Pfund für Erwachsene), aber ich finde, das lohnt sich durchaus.

 

*Als altes Beatles-Mädchen kann ich natürlich alle Songs auswendig mitsingen … Öhm, also … Um aber nicht auf mich selbst reinzufallen, hab‘ ich das besser alles noch mal gecheckt und zitiere hier aus der deutschen Ausgabe des Beatles Songbook, erschienen im DTV Verlag 1971, herausgegeben von Alan Aldridge und übersetzt von Peter Zentner. Total zerlesen und mit Anmerkungen, das Buch, älter als ich! Und eine Dauerleihgabe aus dem väterlichen Bücherregal. (Wie die Schallplatten aus dem Plattenregal.) Danke, Papa!

Wenn der Postmann den Frühling bringt*

Überraschungen finde ich wunderbar. Die guten jedenfalls (die weniger guten nicht so sehr). Sowas wie Frühjahrsblumen in der Post? Das ist doch absolut gut, findet Ihr nicht auch? Ich kriegte da neulich so ein Paket. Ein großes, auf dem stand: „Achtung, lebende Pflanzen. Bitte sofort nach Erhalt auspacken.“ Ui! Und wer hat’s geschickt? Die Pflanzenprofis von Volmary, bei denen Ihr jetzt auch ganz unkompliziert online bestellen und Eure Lieblingsblumen nach Hause liefern lassen könnt. Der Tag war gleich viel weniger trüb und nicht mehr so grau. Knallgelb dafür, und sattlila obendrauf. Leuchtend weiß auch noch. Ich hab‘ mich so gefreut!

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Time for Tea – and Scones

Es bleibt englisch auf dem Blog. Leute, da müßt Ihr jetzt durch. Ich war doch kürzlich in Liverpool (wie angekündigt). Und was soll ich sagen? Ich bin verliebt in diese Stadt. So schön ist’s da! Livemusik und nette Leute, gutes Essen … Ganz unerwartet: gutes Wetter! Gute Museen. Möwen und der Geruch von Salzwasser. Fish ’n Chips. Die Beatles. Denn die vier begegnen einem natürlich auf Schritt und Tritt und überall an jeder Ecke. So viel könnt‘ ich Euch erzählen! Will ich auch. Denn es bleibt Euch ja nichts anderes übrig: Aus vollstem Herzen schick‘ ich Euch nach Liverpool.

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Veggie Scouse {Kulinarische Reisevorbereitungen}

Mit den Reisevorbereitungen ist das so wie mit den Souvenirs: Die kulinarischen sind mir oft die liebsten. Geht Euch das auch so? Bevor ich irgendwo hinfahre, guck‘ ich gern mal, was es denn wohl dort zu essen gibt. Und meist will ich das dann auch probieren, rein aus Neugier. Also: nachkochen. Ganz exotisch sind unsere Urlaubsziele ja nie, das muß ich zugeben, insofern gehört auch nicht viel Mut dazu, daß ich mich in die Küche stelle. (Heuschrecken sind ausgeschlossen. Octopus auch, zum Beispiel. Saure Nierchen.) Nur ein bißchen Phantasie, die brauchts vielleicht.

Ich meine, Graupen? Graupen sind wahrlich keine wilde Zutat, aber in meinen Kochtöpfen gelandet waren sie trotzem noch nie. Bis jetzt. Das LaubenhausBeatlesmädchen fährt nämlich bald nach Liverpool!! OMG Ich freu‘ mir ’n Ast ab und erzähle den lieben Kolleginnen von fast nichts anderem mehr. Hier ey, Cavern Club! Tickets gebucht, Tanzbein schwingen! – Das war im Januar. Und oh, coole Kneipe gefunden. Punk Tea im Baltic Social! Da muß ich hin! Inzwischen zähl‘ ich die Tage runter und frage mich, ob’s wohl viel regnen wird? – Falls ja, dann wird das aber nicht viel machen, denke ich mir. Die Museumsbesuche sind eh geplant (Beatles Story, of course. Tate Gallery). Und daß die Liverpudlians herzerwärmende Eintöpfe können, weiß ich jetzt auch. Hab‘ nämlich am Wochenende einen großen Topf voll gekocht!

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Was, schon zwei? {Bloggeburtstag}

Im Februar ist Geburtstag. Bloggeburtstag! Schon der zweite. Und ich hätt’s doch beinahe verpennt. – Schon wieder ein Jahr rum? Das kann nicht sein. Aber ja, doch. Im Februar 2015 bin ich mit dem Laubenhausmädchen und einer Handvoll Tomatensamen in die Gartensaison gestartet. Im letzten Jahr saß ich um ungefähr dieselbe Zeit am Rechner und war doch recht verdattert über alles das, was mir in meinem ersten Jahr als Bloggerin so wiederfahren war. Hier könnt Ihr das nachlesen, wenn Ihr mögt.

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Wie ich mir den Sommer ins Haus hole

Ihr fragt Euch bestimmt: Juckts die gar nicht in den Fingern? Daß sie wieder in der Erde wühlen und im Garten werken kann? Doch, schon. – Ja, sicher tut es das! Eben erst Erde unter den Nägeln gehabt (mit Handschuhen arbeite ich nicht so gern), da die Aufräumarbeiten ja längst laufen. Der Frühjahrsputz im Garten ist im Gange, so es das Wetter und die Temperaturen wohl erlauben. Da muß man dann eben dem Nieselregen ab und zu ein Schnippchen schlagen und wie heute nachmittag mit der Kaffeetasse unterm Laubenvordach sitzen und warten … Sonntags nur leise Arbeiten, das Laub aus den Beeten holen, das bis vor kurzem noch als Kälteschutz dienen sollte, an den Stauden Verblühtes und Verbrauchtes, am Frauenmantel – und davon haben wir viel! – die braungewordenen Blätter abschneiden: Da gibts jetzt schon eine ganze Menge zu tun. Den ersten Löwenzahn mußt‘ ich schon loswerden! Und bis zum Gemüsebeet sind wir noch gar nicht vorgedrungen, das auch noch hübsch gemacht werden soll. Das kann aber nun wirklich noch ein bißchen warten, denke ich. – Da ist ja noch die Berberitzenhecke, die jetzt doch ganz abgeräumt wird, weil sie uns mit ihren ewigen Stacheln so nervt: laute Arbeiten nur unter der Woche und mit großer Unterstützung der Obleute aus dem Schrebergartenverein, die einen Motorsägenführerschein haben. Und das entsprechende Gerät. Danke, Männer! (Muß man ja mal sagen.)

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